Potenzen und Potenzierung

Die meisten Ausgangstoffe für Homöopathika werden aus der Natur also Pflanzen, Tieren sowie Metallen und Säuren gewonnen.

Vor der Anwendung werden diese Ausgangsstoffe mit einer flüssigen oder festen Substanz wie Wasser, Alkohol oder Milchzucker verschüttelt oder verrieben.

So gewinnen sie an Wirksamkeit und zeigen bei sachgerechter Anwendung keine Nebenwirkungen.

Dieser Herstellungsvorgang wird heutzutage auch „Potenzierung“ genannt. Der Potenzierungsvorgang wird immer stufenweise bis zur benötigten Potenz durchgeführt.

In der Homöopathie gibt es 4 verschiedene Potenzen

  • D Verdünnung im Verhältnis 1:10
  • C Verdünnung im Verhältnis 1:100
  • M Abkürzung für C1000
  • LM oder auch Q Verdünnungsschritte 1:50 000

Bei einer D6 Potenz wird dieser Vorgang sechsmal, bei einer D12 zwölfmal vorgenommen.

Die langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass für die Selbstmedikation vor allem die D6 und D12 Potenzen gut geeignet sind.

LM oder Q-Potenzen werden insbesondere bei langwierigen chronischen Erkrankungen verordnet und eignen sich nicht zur Selbstmedikation!

Ein wichtiger Grundsatz in der Homöopathie besagt, dass nicht die Quantität sondern die Qualität der Mittel entscheidend ist.

Auch bei uns wird ein großer Wert auf Qualität gelegt und alle homöopathischen Produkte werden ausschließlich in der Handarbeit und gemäß den rechtsverbindlichen Vorschriften des homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt.